Was kommt nach dem Thin Client? Neue Wege für betriebliche EDV
Info zur Zukunft der betrieblichen EDV
Im Businessbereich werden die Installationen im PC-Bereich immer häufiger durch "Serverbased Computing" ersetzt. Was bedeutet das genau? Lesen Sie hier, was in der Zukunft kommt. Dieser Bericht gibt tiefere Einblicke in die Neuerungen.
Klassische PC´s sind im betrieblichen Umfeld auf lange Sicht ein "Auslaufmodell". Da sind sich alle Analysten einig.
Hoher Stromverbrauch, Lärm durch Lüfter und Festplatten, anfällige lokale Betriebssysteminstallationen und hoher Pflegeaufwand für den Administrator / Systembetreuer machen den PC zunehmend unattraktiver für den betrieblichen Einsatz.
Hier werden Systeme gefordert, die stabil und wartungsarm laufen, keinen Lärm verursachen und sich durch den Benutzer nicht mehr durch "falsche Klicks" und fragwürdige Software (Viren, Würmer z.B. von Webseiten und aus E-Mails etc.) aus der Ruhe bringen lassen.
Durch den Einsatz von so genannten "Thin Clients" ("dünnen Klienten") ,die auf einen Terminalserver zugreifen, wurde in den letzten Jahren schon viel erreicht. Die Stabilität und Zuverlässigkeit der betrieblichen Anwendungen (Warenwirtschaft, ERP, CRM, Mail und Officeanwendungen) hat dadurch schon erheblich zugenommen.
Neben der Kostenreduzierung und der einfacheren Verwaltung profitiert der Betrieb auch von einer deutlich höheren Verfügbarkeit (Zuverlässigkeit), weil viele der üblichen Störfaktoren (wie z.B. Vireneinschleppung, unfachmännische Eingriffe ins System, Lüfterausfall durch Staub) einfach nicht mehr möglich sind.
Mit den flagranto - Komplettservern in Kombination mit Terminals können diese Vorteile in kürzester Zeit in den Betrieb eingeführt werden.
Hier ein Musterschaubild zur Verdeutlichung der Arbeitsweise:

Die Umstellung auf Thin Clients und Einführung von Terminalservern ist aber auf lange Sicht gesehen nur der erste Schritt zu einer besseren Zukunft.
Die Lösung der Zukunft geht noch deutlich weiter:
Hier wird nicht nur die Anwendung wie z.B. Warenwirtschaft / ERP Software auf entsprechenden Terminalservern als Dienst bereit gestellt (Neudeutsch in der "Cloud"). Über Desktopvirtualisierung wird der Umbau der Infrastruktur zusätzlich beschleunigt. Der Mitarbeiter behält seinen PC / Thin Client, ist aber für die Nutzung nicht mehr an die Arbeitsplatz - Hardware gebunden.
Zunehmend an Beachtung gewinnt auch die webbasierte Anbindung an den Betrieb und seiner Software (so genanntes Cloud Computing). Sie stellt eine Art Serverbased Computing dar, aber auf der Basis standartisierter Protokolle und schon vorhandenen Techniken ohne teuere Hilfsmittel. Der Webbrowser hat gute Aussichten das Zugriffmedium der Zukunft zu werden.
Streng genommen ist ein Webbrowser in Verbindung mit der Einrichtung für einen virtuellen Zugang zur betrieblichen Software der Nachfolger des Thin Client.
In Zukunft ist der Zugriff auf betriebliche Software, losgelöst von der Hardware, von jedem Ort mit Webzugriff aus möglich.
Mehr zum Thema finden Sie auch in unseren Bereichen zum Komplettserver.
Die Zukunft wird also im Netz und in der Cloud (= Wolke) stattfinden.
Ganz neue Möglichkeiten eröffnen sich durch die auf den Markt drängenden Pad - Computern. Hier wurde die "Schnittstelle" zum Menschen durch Touchmonitore nochmals revolutioniert. Eingaben sind damit auch für technisch ungeübte leicht zu erledigen. Die neuen Entwicklung von flagranto-Touch erlauben hier eine Datenerfassung ohne Ballast.
Serverbased Computing oder auch Desktopvirtualisierung ist ein Zwischenschritt. Allerdings ein notwendiger, denn der Anwender muss erst einmal von "seinem" PC "entwöhnt" werden. Aber die Aussichten stehen gut, denn schließlich hat dieser Schritt ja auch schon vom Abakus zur Rechenmaschine und von der Schreibmaschine zum PC geklappt.
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