Dioxion Skandal und die Folgen
Dioxinskandal und die Folgen.
Hinweise wie der Schaden durch flächendeckenden Einsatz von geeigneter Software hätte klein gehalten werden können. Hinweise zum korrekten Ablauf lesen Sie in diesem Bericht:
Jetzt ist der Schaden groß und viele Firmen haben beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden, den sie nur schwer an den Verursacher weitergeben können.
Was war passiert?
** Dioxin-Skandal ** Eier durch Industriefett verseucht **
Futter für Hühner, Puten und Schweine ist mit Dioxin verunreinigt worden, weil bei der Herstellung Fettsäure verwendet wurde, die nur für technische Zwecke vorgesehen ist. Das Futter ging an Mastbetriebe vor allem nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.
Ursache für die jüngste Dioxinverseuchung von Tierfutter war nach Angaben der Behörden die Verwendung nicht geeigneter Milchfettsäuren bei der Herstellung. Ein Futtermittelhersteller in Schleswig-Holstein habe technische Mischfettsäure trotz gegenteiliger Kennzeichnung zur Futtermittelherstellung verwendet, sagte ein Sprecher des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit dem "Westfalen-Blatt".
Durch entsprechende Kennzeichnung der Ware sei klar gewesen, dass diese nur für die technische Industrie, etwa zur Herstellung von Schmiermitteln, geeignet gewesen sei.
Der Futtermittelhersteller in Schleswig-Holstein habe die von einem niederländischen Unternehmen gelieferte Fettsäure zur Herstellung von Futterfett verwendet, sagte der Behördensprecher der Zeitung.
527 Tonnen davon seien dann an sieben Futtermittelbetriebe in Niedersachsen, drei Futtermittelhersteller in Nordrhein-Westfalen und jeweils einen Hersteller in Hamburg und Sachsen-Anhalt gegangen. Diese Hersteller hätten Höfe (Mastbetriebe) unter anderem in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen und Brandenburg beliefert.
Um den Schaden für Verbraucher und Landwirtschaft einzugrenzen haben die Behörden mehrerer Bundesländer am Montag drastische Sofortmaßnahmen veranlasst . Nach einer Telefonkonferenz der Ministerien mehrerer Bundesländer sperrte Niedersachsen am Montag vorsichtshalber 1000 Legehennen-Farmen, Schweine- und Putenzuchtbetriebe.
Wie hätte der Schaden für alle klein gehalten und eine genaue Eingrenzung viel einfacher und Treffsicherer ausgeführt werden können?
Seit dem 01.01.2005 gilt in der gesamten EU die Richtlinie 178 / 2002.
Hierin ist klar geregelt, das Betriebe die Futtermittel für Tiere herstellen und verfüttern sowie der gesamte anschließende Bereich von Verarbeitung und Handel dieser Produkte (alles was aus tierischer Herkunft kommt) eine lückenlose Warenrückverfolgung einführen müssen. Dazu wird in der Regel von Seiten der Behörden auf die Einführung einer dafür geeigneten EDV-Lösung hingewiesen.
In diese EDV-Lösung eingebettet sollte die Etikettierung (Kennzeichnung der Waren) mit Chargennummern, Aufzeichnung des "Woher und Wohin" in der EDV Anlage sowie die Speicherung aller dazu relvanten Daten z.B. in einer Chargendatenbank vorhanden sein. Für die Umsetzung gab es ausreichende Fristen.
Ein umfassendes System wie die flagranto Softwarelösung für Betriebe der Lebensmittelbranche hätte klare und detaillierte Listen ausgegeben welcher Kunden aus welcher Charge Ware bezogen hat. Sofort wäre ein klar geführter Rückruf an Hand einer Liste aus dem EDV System erstellt werden können.
Bei ordnungsgemäßer Handhabung hätte man auch sofort nachweisen können, wo genau die gelieferten Mengen geblieben sind. Einen "Graubereich" gibt es dabei nicht.
Kein Betrieb hätte ungerechtfertig beschlossen werden müssen, denn der genaue Warenfluss ist nachvollziehbar.
Das Endergebnis: Bauern fürchten um Ihre Existenz!
Das hätte nicht sein müssen, wenn jeder Betrieb sich Verodnungskonform verhalten hätte und ein passenden Rückverfolgungssystem installiert hätte.
Die lückenlose Warenrückverfolgung mit einem Warenwirtschaftssystem hilft Verluste zu vermeiden.
Mehr dazu finden Sie auf unseren Webseiten in den Bereichen für die einzelnen Branchen.
Gerne geben wir Ihnen auch telefonisch weitere Auskünfte zum Thema: 04409-8395 oder Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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